Wie geht's denn da oben?

Manchmal ist dieser Blog ja doch zu etwas gut- er bringt einen doch tatsächlich manchmal zum Schmunzeln.
Dieser Blog ist kein Tagebuch- ich gebe es offen zu. Aber ich nötige niemanden dazu meine Gedankenergüsse zu lesen.
Wer gelesen werden will...
Darf ich das so zitieren?
All die wunderbaren Hobby- Autoren, die hier alltäglich einen kaum zu ertragenden Seelenstriptease vollführen um schließlich ganz oben auf der Liste zu stehen, sind doch wirklich ganz großartige Menschen, wenn sie sich dann doch hin und wieder dazu herablassen solch weise Ratschläge zu erteilen.
Und ja- allmählich wird es offensichtlich- neben meinen vielen Schwächen, die lobenswerterweise so nett aufgezählt wurden, sticht wohl eine ganz besonders hervor- mein Zynismus, gewürzt mit einer Prise beißendem Sarkasmus.
Vielleicht bin ich eine Träumerin- aber im Alltag ersticke ich manchmal an meinem eigenen Realismus- insofern ist dieser Blog meine einzige Spielwiese des Fantasmus.
Warum auf Metaphern verzichten, wenn es solchen Spaß bereitet sie zu entwerfen?
Warum Namen und Orte nennen, die in den unendlichen Weiten des Webs ohnehin kaum jemand kennt?
Ich brauche niemanden, der mir von seinem hohen Ross herab altklug von den 101 Regeln eines glücklichen Lebens berichtet.
Es ist mein gutes Recht anonym zu bleiben- genau wie meine vorhandenen oder nicht vorhandenen Probleme.
Kritik ist eine Sache. Arroganz eine andere.
Kritik üben kann man nur, wenn man über eine Sache auch wirklich Bescheid weiß- ansonsten läuft man Gefahr mehr von seiner Unwissenheit zu offenbaren, als einem lieb ist.
Also kann überwältigende Mehrheit da draußen allenfalls einen Kommentar abgeben, den ich dann zur Kenntnis und vielleicht auch als Anlass für eine Gegendarstellung nehme.
Dementsprechend bedanke ich mich für die Inspiration und gratuliere mir selbst in meinem grenzenlosen Perfektionismus zu einem gut gelungenen Text.
15.6.08 21:48


'Cause we can't all be heroes

"So lass ich mich von dir nicht behandeln."

Immer weiter feste drauf. Manchmal scheint der Alltag der unangefochtene Meister der Ironie zu sein. Was man denkt, wird einem entgegengeworfen und zwar mit jener Intensität, die man selbst nicht aufgebracht hat.
Ich schiebe im Moment alles auf dieses große schwarze Etwas, das über mir hängt. Prüfungsstress hat seine eigenen Regeln. Aber eine Sip ist kein heiliger Gral und löst nicht die Probleme der Menschheit.
Wenn ich könnte, wäre ich jetzt woanders, würde etwas Anderes tun und denken. Aber meine Ms. Hyde ist ein perfektionistisches, einzelgängerisches, sarkastisches, kaltes Monster und gewinnt oft die Oberhand. In 11 Tagen wird seine Kraft nachlassen, aber vielleicht findet meine Dr. Jekyll dann nicht mehr die Weltordnung vor, an die sie sich geklammert hat.
Ich brauche nicht viel. Und Erfolg ist wie Lack, der bereits Dagewesenes erglänzen lässt, aber nichts Neues schafft.
Ich brauche eine Handvoll Menschen, die mich nicht über Bord werfen, wenn ich glaube unbedingt alleine paddeln zu müssen.
Ich gebe es zu. Ich wäre wohl gerne perfekt.
Aber nicht als Studentin.
Ich habe dazugelernt. Und mein krankhafter Ehrgeiz schadet mir oft mehr als er mir nützt.
Ich wäre gerne die perfekte Tochter.
Die perfekte Enkelin.
Die perfekte Freundin.
So loyal und aufmerksam und integrativ wie es die anderen verdienen.
Denn Einsamkeit macht Ms. Hyde am stärksten.
14.6.08 09:59


Nice to be mentioned...

Und es wird nicht besser.
Vom vielen Draufstarren tun einem bloß die Augen weh.
Will ich überhaupt eine Erklärung?
12.6.08 22:45


Autsch

Wäre ich nicht so beschäftigt, würde es weh tun.
Halt.
Irgendwie tut es das auch so.
Vielleicht ist es Erbsenzählerei, aber mir fehlt im Moment die Geduld, das Verständnis.
Soll ich wütend sein?
Vielleicht auf mich selbst?
Ich muss an bröckelnde Steine denken.
11.6.08 22:24


Fortune cookies...

20 Glückskekse.
Ein paar Minuten nach 19:00.
Und meine Teenager- Jahre sind endlich vorbei.
30.5.08 22:37


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