Did I go astray?

Wir alle haben voll Vorstellungen von der Person, die wir eines Tages sein wollen.
Von dem Haus, in dem wir wohnen werden.
Den geplanten 2 1/2 Kindern, inklusive Hund und Zweitwagen.
In meiner eigenen Vorstellung hing ich irgendwie immer in der Luft. Ich hatte meine Träume und war zufrieden damit solange die Zukunft da draußen war- weit weg und ich mich auf gewisse Dinge verlassen konnte. Auf Grundfesten meines Lebens- selbstverständliche, unerschütterliche Pfeiler.
Und genauso lief es viele Jahre. Es gab Umbrüche aber keine Einschnitte. Keine Diskontinuität. Und Veränderungen kamen langsam.
Doch irgendwie war ich vor einem Jahr woanders. Vielleicht war aber auch ich ganz einfach jemand anderes.
Ich fasse Wurzeln in einer Welt, in der ich mich zwei Jahre lang wie ein Fremdkörper fühlte. Ein leicht fehlplatzierter, wenn auch erfolgreicher Eindringling. Es hat gedauert, doch irgendwann bin ich angekommen.
Bin ich froh darüber?
Ich war es. Ich bin es. Doch es bleibt dieser Beigeschmack. Dieser dumpfe Druck in der Magengegend, wenn ich darüber nachdenke ob die Dinge so sein sollen wie sie sind oder ob ich mir schon jetzt mein Leben verbaue.
Ich bin ein komplizierter Mensch, der sich manchmal selbst nicht versteht.
Doch Weihnachten macht mich trübsinnig.
Vor einem Jahr war alles anders.
Damals gab es dich, Mistkerl.- Ich danke dir für die wertvolle Lektion und wünsche dir sonstwas für die depressive Verstimmung , die du mir beschert hast. Irgendwann werden wir bestimmt darüber lachen...

Und es gab Muffins.
Ich vermisse sie.
Sehr sogar.
17.11.08 21:24
 


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