Flatline...

Irgendwie verläuft alles mit der Zeit im Sand. Wenn man nur lange genug wartet, ist alles nicht mehr so dramatisch wie es scheint.
Wie eine kleine unscheinbare Narbe- umgeben von arbeitendem, gesundem Gewebe, das kopfschüttelnd und augenverdrehend (sofern es einen Kopf und Augen besäße) seine Aufgaben erfüllt und über die Nutzlosigkeit der Narbe lästert.
Meine Metaphern werden allmählich zu medizinisch. In ausbildungstechnischer Hinsicht hat das Jahr 2008 also seine Aufgaben erfüllt. Und sonst?
Ich habe die diesjährige Review ausfallen lassen.
Ganz bewusst.
Denn wenn ich erst damit anfange die letzten 12 Monate Revue passieren zu lassen, lande ich lediglich in einem Haufen voller Warums? und Wanns?.
Dinge ich die tun und nicht tun, sagen, ansprechen oder ungesagt lassen hätte sollen. Gemeinsam ist ihnen der Umstand, dass ich sie nicht mehr ändern kann.
Hin und wieder ist mir noch danach meinen Kopf gegen die Wand zu donnern, mich in reuigem Selbstmitleid zu suhlen um dann über mich selbst erbost zu sein. Manchmal hab ich eben meine Stimmungsschwankungen.
Und dann steh' ich wieder am Anfang und gehe über dieses latente Gefühl der Unzufriedenheit hinweg, das manchmal ausbricht und mich derartige Blog- Einträge verfassen lässt.
Ich weiß nicht wie 2009 wird.
Aber ich unterlasse dieses Mal alle pessimistischen Prognosen und lasse mich überraschen.
4.1.09 23:21
 


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